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Starkes Rennwochenende für Lillo und Koller

Vergangenes Wochenende fand der 6. Weltcup in Andorra statt. Dario Lillo und Tina Züger erzielen persönliche Bestresultate, Nicole Koller überzeugt mit konstant starken Leistungen und einem Podiumsplatz im Cross-Country.

11.07. - 13.07.2025 – UCI MTB World Cup Pal Arinsal - Andorra

Lillo erreicht bestes Weltcupresultat

Dario Lillo berichtet von einem eher verhaltenen Start beim Short Track am Freitag. Er meinte, dass es einen enormen Effort gebraucht hätte, um überhaupt Plätze gut machen zu können. Daher versuchte er möglichst seine Klassierung zu halten, was ihm auch gelang. Am Sonntag im Cross-Country wollte er bewusst konservativ ins Rennen starten, um dem Risiko in der Höhe vom Überpacen entgegenzuwirken. Er konnte konstante Runden fahren und profitierte vom Windschatten seiner Konkurrenten. Er erzielte sein bestes Weltcupresultat in der Elite-Kategorie und fuhr als 13. über die Ziellinie.

Starker Auftritt von Koller

Mit zwei überzeugenden Leistungen zeigte Nicole am vergangenen Wochenende in Andorra erneut ihre Klasse auf internationalem Terrain. Sowohl im Short Track am Freitag als auch im Cross-Country-Rennen am Sonntag konnte sie sich in einem hochkarätigen Feld behaupten und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Am Freitag stand das Short-Track-Rennen auf dem Programm, bei dem es vom Start weg zur Sache ging. Nicole versuchte, sich früh an der Spitze zu positionieren und fand schnell ihren Rhythmus. Die hohe Leistungsdichte verlangte alles ab, denn es gab kaum Momente zum Durchschnaufen. Dank etwas Rennglück konnte sie mehreren Stürzen ausweichen, welche das Feld zwischenzeitlich auseinanderzogen. Am Ende kämpfte sie sich auf einen hervorragenden 5. Rang vor. "Auf der Ziellinie wurde es eng, ich spürte schon den Atem der Konkurrentin im Nacken", berichtete Koller schmunzelnd.
Durch den frühen Start am Freitag hatte Nicole ausreichend Zeit zur Regeneration – Massage, gutes Essen und Schlaf standen im Mittelpunkt. Am Samstag nutzte sie die Gelegenheit, um sich nochmals mit der Strecke vertraut zu machen und potenzielle Linien für das Hauptrennen auszuloten. In der Nacht zum Sonntag setzte überraschend starker Regen ein, was zu einigen Änderungen in der Reifenwahl und einem hektischen Warm-up führte. Trotz diesen Herausforderungen erwischte Nicole einen guten Start. Kurzzeitig befürchtete sie einen Reifenschaden nach einer Berührung mit einem Stein – zum Glück unbegründet. Mit viel Übersicht und konstant schnellen Runden arbeitete sie sich kontinuierlich nach vorne. Nach einem spannenden Kampf um die Plätze gelang es ihr schließlich, sich den letzten Podiumsplatz zu sichern, ein starker 5. Rang.
Mit diesen Resultaten ist sie super zufrieden und freut sich auf ein paar Tage Zuhause bevor es für sie dann nach Portugal an die Europameisterschaft geht.

Weltcup Bestresultat für Züger

Tina Züger konnte knapp nicht am Short-Race teilnehmen. Trotzdem fand sie für den Sonntag Motivation und erwischte einen eher verhaltenen Start. Sie konnte aber ab der dritten Runde einen guten Rhythmus finden und schlussendlich eine neue persönliche Bestleistung erzielen mit dem 31. Platz.


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