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Schnelle, hektische Rennen in Tschechien

Der Mountainbike Weltcup Zirkus ist wieder zurück in Europa. Der erste Halt war dieses Wochenende in Nove Mesto CZE. Die Wetterbedingungen waren ideal und es wurden den Zuschauern spannende Rennen geboten.

24./25.05.25 – UCI Mountain Bike World Series Nove Mesto

Starkes Rennwochenende für Forster

Lars Forster berichtet, dass er im ebenfalls hektischen Short-Track der Männer gut allen Stürzen fernbleiben konnte und sich generell gut fühlte. Er überquerte die Ziellinie als Sechster und sicherte sich somit einen Startplatz in der ersten Reihe für das XCO-Rennen am Folgetag. In diesem ist er motiviert ins Rennen gestartet und konnte mit der Spitzengruppe mitfahren. Er berichtet von einem hohen Renntempo und war aber in der Gruppe immer eher hinten anzutreffen. Zwei Runden vor Schluss attakierte dann einer seiner Konkurrenten und er entschloss sich, diesem zu folgen. Schlussendlich konnte er diesen nicht mehr einholen und es kam zum Sprint um den zweiten Platz - leider zu seinen Ungunsten. Er beendete das Rennen auf dem ausgezeichneten dritten Schlussrang.

Dario Lillo berichtet, dass er im Short-Track einen schlechten Start einzog und daher nie richtig nach vorne fahren konnte. Beim Cross-Country hingegen konnte er die ersten drei Runden in den Top 20 mitfahren, danach fiel er aber zurück und konnte die Pace der anderen nicht mitfahren. Das Wochenende wurde seinen Erwartungen leider nicht ganz gerecht. Er beendete das Short-Race auf Position 23 und das Cross-Country auf Rang 34.

Marcel Guerrini eröffnete seine Weltcup-Saison in Nove Mesto. Solide fuhr er im Short-Track auf den 16. Rang und auf der olympischen Distanz belegte er den 15. Schlussrang. 

Koller verteidigt 2. Rang in der Gesamtwertung

Die Short-Track Rennen am Samstag waren sehr hektisch. Nicole Koller konnte einen kühlen Kopf bewahren und hielt sich von den kritischen Situationen fern. Sie sicherte sich mit dem sechsten Rang einen Startplatz in der ersten Reihe für das Cross-Country Rennen am Sonntag.
Nicole Koller erwischte keinen besonders guten Start und hatte mit den Rhythmuswechseln zu kämpfen. Diese waren vorallem der neuen Streckenführung geschuldet. Die Aufstiege wurden gekürzt und die Strecke wurde somit generell schneller und taktischer als in den Vorjahren. Es bildeten sich grosse Gruppen und es war schwierig aus diesen auszubrechen. Nicole fühlte sich heute nicht optimal, ist aber mit dem 8. Rang trotzdem sehr zufrieden.

Tina Züger startete entgegen ihrer Erwartungen ohne grosse Hektik. Sie konnte dann auch einige Plätze gut machen, bis ihr ein platter Hinterreifen in der zweiten Runde den Stecker etwas zog. Sie fiel dadurch ziemlich weit zurück, konnte sich dann aber wieder etwas sammeln und fuhr als 44igste im Schlusssprint über die Ziellinie.
 

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