, Bless Markus / tw
UCI Cyclocross-Weltcup Benidorm
Die zehnte Runde des Radquer-Weltcups machte im spanischen Benidorm halt. Sonnige und warme Temperaturen herrschten in dieser Küstenstadt.
Wie bereits erwartet, fuhr das Feld beinahe geschlossen seine Runden und ein spannender Schlusssprint entschied die Partie.
Alle Augen richteten sich auf den grossen Favoriten Wout van Aert. Es kam jedoch anders:
der frischgebackene belgische Meister, Thibau Nys, entschied den Schluss-Sprint für sich und gewann sogar deutlich vor dem Favoriten.
Zweiter wurde sein Landsmann Eli Iserbyt und Dritter der Holländer Lars Van der Haar. WVA schaffte es „nur“ auf Rang vier.
Der amtierende Schweizer Meister, Kevin Kuhn, fuhr als bester Schweizer auf Rang 13, 44 Sekunden hinter dem Sieger.
"In der Anfangsphase passierten mir ein paar kleine Fehler, so dass ich aus der Spitzengruppe fiel. Ich hatte wohl den Kopf nicht ganz bei der Sache und war deshalb etwas unaufmerksam", meinte Kuhn. "Top15 ist zwar ein gutes Resultat aber es hätte einiges mehr dringelegen, wenn ich mich voll aufs Rennen konzentriert hätte. Das ist ziemlich ärgerlich, aber man merkt wieder einmal wie "dünn die Luft" an der Spitze ist."