Doppelrennwochenende: Vielseitigkeit und Herausforderung beim Weltcup in Zonhoven mit konstanter Leistung von Glaus und Gafner bei den U23
22.12.24 - Zonhoven (NED) – UCI Cyclocross World Cup
Die Strecke in Zonhoven zeigte sich von ihrer vielseitigen Seite: matschige Passagen wechselten sich mit längeren Geraden ab, und die markanten Sandbereiche, darunter zwei spektakuläre Abfahrten, verlangten den Teilnehmerinnen technisch wie konditionell alles ab. Das Wetter trug zusätzlich zur Herausforderung bei: Wechselhaft wie selten, bot der Tag Hagel- und Eisregen-Schauer, sonnige Abschnitte und anhaltender Wind.
Konstante Leistung für Jana Glaus am Doppel-Rennwochenende
Jana Glaus berichtet von einem Tag, der nicht nur sportlich, sondern auch wettertechnisch einiges zu bieten hatte. Besonders die Sandabfahrten sorgten für Adrenalinkicks, wie Jana begeistert schildert: „Am besten haben mir die zwei Sandabfahrten gefallen.“
Trotz eines Starts aus den hinteren Reihen liess sich Jana nicht beirren. Sie arbeitete sich beständig nach vorne, überholte eine Konkurrentin nach der anderen und bewies erneut ihre Stärke im Rennen. Ihr gutes Gefühl auf der Strecke spiegelte sich in den Ergebnissen wider: In der Elite-Wertung erreichte sie Platz 53, bei den U23 sogar einen hervorragenden 19. Rang. Auch die herausfordernden Wetterverhältnisse liessen Jana nicht aus der Ruhe bringen: „Ich hatte sehr viel Spass und auch wieder einen guten Tag.“
Mit dem Doppelwochenende zeigt sich Jana Glaus äusserst zufrieden. Die beiden Rennen in Hulst und Zonhoven geben ihr Zuversicht für den nächsten Weltcup in Besancon, auf den sie mit Vorfreude blickt. Ein erfolgreicher Schritt in einer Saison, die noch viel Potenzial verspricht.
Gutes Gefühl bei Thierry Gafner
Nach dem gestrigen Rennen in Hulst stand auch heute der Weltcup in Zonhoven für Thierry Gafner auf dem Programm. Er zeigte eine solide Leistung und konnte mit seinem Rennen zufrieden sein – auch wenn die Platzierung am Ende die gleiche war wie am Vortag.
Gafner fühlte sich heute leistungsstärker als am Samstag, was sich in seinem kontrollierten und immer schneller werdenden Fahrstil zeigte. „Es ist gut gegangen, ich konnte mir das Rennen sehr gut einteilen“, berichtete er nach dem Rennen.
Am Start bewies er Übersicht, als er einen Crash im dichten Feld erfolgreich umfahren konnte. Doch wenig später, in einer der anspruchsvollen Sandabfahrten, wurde er durch zwei Stürze direkt vor ihm ausgebremst. Gafner fiel unglücklich zu Boden, konnte sich aber schnell wieder aufrichten, sein Rad schnappen und ohne grossen Zeitverlust weiterfahren. Der Rest des Rennens verlief reibungslos.
Am Ende erreichte Gafner den 54. Platz – exakt die gleiche Position wie gestern in Hulst. Doch diese Konstanz ist für ihn ein positives Zeichen, vor allem, da er sich heute stärker und besser auf der Strecke fühlte und trotz der widrigen Wetterbedingungen lobte Gafner die tolle Atmosphäre und das energiegeladene Publikum entlang der Strecke.
Das Rennen in Zonhoven war ein weiterer wichtiger Schritt in der Saison, und er blickt motiviert auf die kommenden Herausforderungen.
Starke Leistung: Kevin Kuhn auf Rang 14 beim Weltcup in Zonhoven
Kevin Kuhn hat beim heutigen Weltcup-Rennen in Zonhoven eine beeindruckende Leistung gezeigt und sich mit Platz 14 in der Kategorie Elite Herren eine Top-Platzierung gesichert. Der Klassiker im Rennkalender bot, wie gewohnt, eine spektakuläre Strecke und eine fantastische Atmosphäre, die auch Kuhn in höchsten Tönen lobte.
Die Strecke unterschied sich deutlich vom gestrigen Rennen. So berichtet Kuhn, dass besonders die grossen Sandpassagen, die für Spannung und spektakuläre Bilder sorgten, das Rennen prägten.
Kuhn startete zunächst verhalten und hatte etwas Mühe, in den Rennrhythmus zu finden. Doch er fand schnell sein eigenes Tempo und konnte dieses konstant durchziehen. „Ich bin mit meinem Tempo gut durchgekommen und ganz zufrieden mit dem Rennen“, so Kuhn nach dem Zieleinlauf.
Die 14. Platzierung zeigt, dass Kuhn erneut auf einem starken Niveau unterwegs ist und bereit ist, in der laufenden Saison weiter anzugreifen. Morgen geht es für ihn bereits weiter zum nächsten Rennen in Mol, und die Zuversicht nach diesem gelungenen Auftritt könnte kaum grösser sein.
Zonhoven bleibt ein Highlight im Kalender und Kevin Kuhn hat sich mit seiner starken Leistung mitten in der Elite festgesetzt.
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