Lillo in Bestform - zwei Siege beim Weltcup Finale in Kanada
06.10.2024 - UCI World Cup Mont Sainte-Anne
Die MTB-Saison war lang, die Beine und der Kopf sind müde. Trotzdem traten die VC Eschenbach Profis nochmals kräftig in die Pedalen. Dabei konnten sie insbesondere bei den ShortRace Rennen brillieren. Durch die vom "IndianSummer" verfärbten Laubwälder Kanada's führte eine technisch anspruchsvolle Strecke, welche auch von den Spezialisten besonders in den Abfahrten Mut abverlangte. Erschwerend kam der Regen und das Nieseln aus dem Nebel dazu, was die Bedingungen noch anspruchsvoller machten. Der Weltcup, nahe Quebec, ist der am meisten gefahrene im Weltcup Kalender. Bereits zum 29 Mal wurden hier die MTB-Kämpfe ausgetragen. Schon in den vergangenen Jahren gefiel den VC Eschenbach Fahrern dieses Terrain und auch bei der diesjährigen Austragung zeigten sie ihr Können.
Lillo siegt bei den U23 Herren!
Dario Lillo zeigte bereits im ShortRace seine Bestleistung, so gewann er das Kurzdauer-Rennen in überzeugender Manier. Auch beim Sonntagsrennen liess Lillo seine Stärke aufblitzen. In einer Dreier-Gruppe absolvierte er einen Grossteil des Rennens. Zeitweise konnte er sich von seinen übrigen Konkurrenten absetzen. Ein Sturz, bei welchem Lillo glücklicherweise unverletzt blieb, liess seine Gegner jedoch nochmals aufholen. Kurz vor Schluss konnte Lillo nochmals einen Zacken zulegen und machte beim letzten Aufstieg alles klar. So gewann er neben dem ShortRace auch das Langdistanz Rennen. Ganz klar - Dario Lillo war in den U23 Rennen der Mann der Stunde!
Koller nach Trainingssturz auf Rang 17
Nicole Koller gelang der Start ins ShortRace Rennen nicht optimal. Kontinuierlich machte sie Runde für Runde Plätze gut und wurde Neunte. Die Strecke am Freitag war trocken, was das Terrain schnell machte. Das Wetter wechselte jedoch für das Langdistanz-Rennen vom Sonntag. Durch diesen Wetterumschwung wurde es rutschig. Koller stürzte aufgrunddessen im Renntraining und fiel auf den Oberschenkel. "Durch den Sturz fehlte mir das Vertrauen in den technischen Passagen. Ich probierte es jedoch fürs Rennen so gut als möglich zu machen", so Koller zu der Rennvoraussetzung. Und Koller weiter: "Der Start gelang mir gut, ich reihte mich an fünfzehnter Position ein. Dennoch merkte ich, dass mir das gewisse Vertrauen fehlte, um ans Limit zu gehen." Das Ziel erreichte Nicole Koller als 17.
Auch für die Elite Männer gabs ein schwieriges Rennen zu absolvieren. Das Renntempo war schon zu Beginn sehr hoch, die anfängliche Hektik forderte seine Tribute. Marcel Guerrini steigerte sich im Rennen stetig und fuhr als Zehnter über die Ziellinie. Lars Forster erreichte das Ziel auf Rang 22, Andri Frischknecht wurde zum Saisonabschluss 25ter.
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