Jahresrückblick 2022
Ein Jahr mit grossen sportlichen Erfolgen und vielen emotionalen Rennmomenten. Mit dem Kids Biken, dem Race und Polysport-Training, dem Bike-Treff, dem Touren- und Wintercup, wurde auch im Jahr 2022 für Jung und Alt viel geboten.
Wettkampfmässig startete das Jahr fulminant. An den Radquer-Schweizermeisterschaften in Steinmaur erkämpften sich die VC Eschenbach Radquerspezialisten zwei Titel. So gelang Kevin Kuhn die Titelverteidigung im Elite-Rennen. Lars Forster erkämpfte sich hinter Kuhn die Silbermedaille. Ebenfalls Gold erkämpfte sich Dario Lillo bei den U23 Herren. Jana Glaus holte sich bei den Juniorinnen ebenfalls Silber und auch Tina Züger konnte sich beim U23 Frauen Rennen über den zweiten Rang freuen.
Ende Januar an der Radquer WM in Fayetteville lief es für Kuhn und Lillo etwas durchzogener. Kevin Kuhn erreichte das Elite-Ziel als Neunter. Dario Lillo holte den 12. Rang im U23 Rennen heraus.
An die Wärme gings für die Fahrer des Tower Sport Race Teams. Von Freitag, 25. Februar bis Sonntag, 6. März verbrachte das Tower Sports Race Team zehn Tage im Trainingslager an der schönen Costa-Blanca. Im Süden wurden jedoch keineswegs die Beine hochgelagert und der Strand genossen – insgesamt absolvierten die Teilnehmer während der ganzen Woche rund 800 km. Durchschnittlich sassen die Trainierenden vier bis fünf Stunden täglich im Sattel.
Zu Beginn der Saison tobten sich Lillo und Kuhn an Strassen-Rundfahrten aus. Dario Lillo startete an der Tour de Romandie. Kevin Kuhn absolvierte die Tour de Bretagne. Beide nutzten die Mehrtagesrennen, um Erfahrungen auf der Strasse zu sammeln.
Beim MTB World Cup in Albstadt erkämpfte sich Dario Lillo sein erstes U23 Weltcup Podium – er wurde Dritter. Diesen Rang bestätigte er eine Woche darauf beim UCI MTB World Cup in Nove Mesto. Nochmals fuhr Dario Lillo auf den 3. Rang in der Kategorie U23. Andri Frischknecht klassierte sich in Nove Mesto als Achter im Elite Rennen. Bei den Short-Race Schweizermeisterschaften in Lugano Ende Mai gewann Andri Frischknecht Bronze.
Von den Para-Cycling Europameisterschaften (26.05 & 29.05) in Österreich reiste Sandra Stöckli mit zwei Medaillen im Gepäck nach Hause. Am Auffahrts-Donnerstag stand das Zeitfahren auf dem Programm. Stöckli zeigte ein sehr gutes Rennen und konnte sich im Ziel nach 33 Minuten 31 Sekunden als Vize-Europameisterin in der Kategorie WH4 feiern lassen. Kurz darauf war sie am Start des EM-Strassenrennens. Es galt 22 Kilometer zu bewältigen. Stöckli zeigte erneut ein starkes Rennen, sicherte sich nach Silber im Zeitfahren auch noch Bronze im Strassenrennen. Die Saison von Sandra Stöckli verlief bis zum Ende sehr erfolgreich. So holte sich Stöckli einen Weltcupsieg und brachte den Gesamtweltcupsieg in die Schweiz zurück - dies, zum ersten Mal seit sechs Jahren. Und auch an den Weltmeisterschaften zeigte sich Stöckli in Höchstform. So erkämpfte sie sich im Zeitfahren und im Strassenrennen je den starken dritten Rang und reiste somit mit zwei Bronzemedaillen im Gepäck nach Hause.
Mitte Juni startete Nicole Koller an der Tour de Suisse Women. Die Tour war für Koller ein tolles Erlebnis. Sie nutzte die Mehrtagesrundfahrt als super Training. Für Koller war es schön, die Schweizer Nationalmannschaft vertreten zu dürfen.
An den MTB Europameisterschaften in Anadia (POR) vom 30.6. – 03.7.22 verpasste Dario Lillo nur knapp eine Medaille. Lillo erreicht in der Kategorie U23 das Ziel als Fünfter. Beim Short Track Wettkampf der EM der Juniorinnen zeigte Jana Glaus ein gutes Rennen. Im Ziel resultierte der 15. Rang. Wie bei allen Wettkämpfen dieses Formates war eine Renndauer von zirka 20 Minuten angesagt. Tina Züger konnte im Rennen der Elite Frauen mitreden und zeigte eine hervorragende Leistung. Sie kam auf dem 6. Rang ins Ziel.
Beim Heimweltcup in der Lenzerheide lief es den VC Eschenbach Fahrern nicht wie gewünscht. Dario Lillo beendete das U23 Rennen als Siebter. Tina Züger verpasste bei den U23 Frauen knapp die TopTen, sie wurde 12.
Eine Woche später am UCI MTB Weltcup in Vallnord (Andorra) erreichte Dario Lillo den fünften Schlussrang. Die weiteren VC Eschenbach Fahrer gehörten in Andorra zu den Geschlagenen.
Mehr Erfolg brachten die Weltcups in Übersee. Vom 29. - 31. Juli gastierte der Weltcup in Snowshoe (USA). Marcel Guerrini fuhr ein konstant gutes Rennen und kämpfte während der gesamten Renndauer um die 15. Position. So sicherte er sich am Schluss diesen sehr guten 15. Rang. Lars Forster kam am Start schlecht weg. Mit zunehmendem Rennen konnte er Position um Position gut machen. Mit einer hervorragenden letzten Runde sicherte er sich den 7. Rang. Andri Frischknecht beendete das Rennen auf dem 24. Rang.
Weiter gings mit dem Weltcup eine Woche später in Mont Saint-Anne (Kanada). Marcel Guerrini konnte sein bis dahin bestes Weltcup Ergebnis einfahren. Er wurde dank einer starken zweiten Rennhälfte Zehnter. Nicht nur Guerrini bestätigte seine Form nach dem erfolgreichen Weltcup in Snowshoe. Forster tat es ihm gleich – er kam als Zwölfter im Ziel an, nachdem er zwei Runden zuvor noch auf Rang 18 gelegen hatte. Andri Frischknecht beendete das Rennen an 25. Position.
Ein Abstecher in die Schweiz brachte für die Profis der Proffix Swiss Bike Cup Muttenz BL 20.-21.08.22. Guerrini konnte sich nach neun absolvierten Runden im Ziel als Sieger feiern lassen. Clubkollege Forster kam knapp 30 Sekunden später als Zweiter an. Auch die U23 Fahrer Dario Lillo und Andrin Gees waren im Rennen über neun Runden der Elite Herren mit dabei. Dario Lillo erreichte das Ziel als 37., Andrin Gees fuhr auf Rang 44.
Rund 430 Teilnehmer nahmen am Sonntag, 28. August an den Rennen der Bike World Race Series in Eschenbach teil. Bei schönsten sommerlichen Bedingungen fanden in 14 verschiedenen Kategorien spektakuläre Rennen statt. Erfolgreich waren auch die VC Eschenbach Fahrer am Heimrennen. Die Juniorin Jana Glaus (Tower Sports-VC Eschenbach) liess im Feld der Kategorie Damen nichts anbrennen und gewann deutlich. Andrin Gees konnte sich im Schlusssprint der Lizenzkategorie „Open“ hauchdünn durchsetzen und sicherte sich den 2. Rang. In der U19-Kategorie legte Pema Federer (Tower Sports-VC Eschenbach) eine starke Leistung hin und sicherte sich den Sieg. Aaron Imhof (Tower Sports-VC Eschenbach) wurde Vierter und zeigte damit ebenfalls eine beachtliche Leistung. Bei den U17 (Hard Jungs) sicherte sich Joé Wittwenwiler Silber, wie auch Laura Leccardi bei den U9 (Soft Mädchen). Für Top10-Plätze bei den U17 sorgten Laura Zberg (Rang 4), Joya Bregg (Rang 5) und Evelyn Stalder (Rang 6) sowie Mike Frischknecht (Rang 6) und Florian Stalder (Rang 9). Aber auch bei den jüngeren Kategorien wurden Top-Resultate eingefahren: Julian Zahner (U13, Rang 8) und Sven Bertschinger (U11, Rang 10), sowie Nico Bertschinger (U9, Rang 7) und Alessia Leccardi (U9, Rang 6) fuhren allesamt ebenfalls in die Top10 ihrer Kategorien.
Während die Rennen der Bike World Race Series in Eschenbach über die Bühne gingen, fand die MTB Weltmeisterschaft in Les Gets statt. Mit dem Team Relay Sieg als Auftakt in die Weltmeister-Woche vergoldete Dario Lillo diesen Grossanlass. Seine «eigentliche Aufgabe»- das U23 Rennen, beendete Lillo als Siebter. Marcel Guerrini, dessen Formkurve vielversprechend nach oben zeigte, lief an der Weltmeisterschaft beim Elite-Rennen zur Höchstform auf. Die Strecke in Les Gets gespickt mit vielen technischen Passagen, schnellen Aufstiegen und vielen Wiesenpassagen sagte Guerrini zu. Guerrini absolvierte ein perfektes Rennen, welches er auf dem sensationellen fünften Schlussrang beendete. Lars Forster musste das WM-Rennen verletzungsbedingt aufgeben. Nicole Koller stürzte nach guter ersten Rennhälfte und rangierte sich im Ziel am Ende des Fahrerfeldes. Tina Züger fühlte sich wohl auf der WM-Strecke. Im Frauen U23 Rennen erkämpfte sich Züger den achten Schlussrang.
Am 05. September konnte Marcel Guerrini in Val di Sole beim letzten Weltcup-Rennen der Saison erneut brillieren. Der Neuhüsler überquerte die Ziellinie als zweitbester Schweizer an achter Position. Durchzogen endete für Forster die schwierige Weltcup-Saison. Für den grossen Coup fehlte Forster die Kraft. Es resultiere der 25. Schlussrang. Andri Frischknecht kämpfte sich nach einem Sturz auf den 31. Rang zurück. Für Nicole Koller gabs den 25. Schlussrang im Elite-Rennen, Tina Züger wurde Zwölfte im U23 Rennen und Andrin Gees beendete die Weltcup-Saison als 36. im U23 Rennen.
An der Strassenweltmeisterschaft im australischen Wollongong vergoldete Nicole Koller ihre Saison. Sie wurde Weltmeisterin im Team-Zeitfahren. Das Schweizer Mixed-Team, bestehend aus Stefan Küng, Stefan Bissegger, Mauro Schmid, Marlen Reusser, Elise Chabbey und unserer VC Eschenbächlerin Nicole Koller, setzten sich über die 28,2 Kilometer lange Strecke knapp drei Sekunden vor Italien und 38 Sekunden vor Australien durch.
In Huttwil wurde zum letzten ÖKK Race Revolution Rennen der Saison gestartet. Bei «Radquer-Bedingungen» holte sich Lars Forster den Sieg. Andri Frischknecht wurde Dritter und Marcel Guerrini erkämpfte sich den vierten Schlussrang.
Während die Bikesasion endete, starteten die Radquer-Fahrer in die Saison. Kevin Kuhn ging schon zu Beginn in die Vollen. So sicherte er sich den Sieg beim Saisonauftakt in Illnau, beim Radquer in Mettmenstetten sowie in Steinmaur. Und auch international kann Kevin Kuhn jubeln, so erreichte er bei seinem Weltcup Auftakt in Tabor den achten Rang. Jana Glaus startete in Tabor bei den Juniorinnen, sie kam mit der kurvigen, schnellen Strecke gut zurecht und erreichte den 14. Rang. Dario Lillo spurtete mit einer schnellen Schlussrunde in die TopTen, er wurde Siebter.
Am Wochenende vom 05./06.11. fand die Cyclo-Cross Europameisterschaft im belgischen Namur mit dreifacher VC Eschenbach Beteiligung statt. Jana Glaus (Juniorinnen), Dario Lillo (U23 Herren) und Kevin Kuhn (Elite Herren) nahmen die Aufgabe mit vielen technischen Passagen und einigen Höhenmetern bei nassem Herbstwetter unter die Räder. Kevin Kuhn etablierte sich mitten in der Weltspitze. Er zeigte technisch wenig Fehler und erkämpfte sich am Schluss den ausgezeichneten 5. Rang. Dario Lillo (U23 Herren) erreichte das Ziel auf dem 11. Rang. Jana Glaus erkämpfte sich nach einem guten Start den 13. Schlussrang im Juniorinnen-Rennen.
Und so konnte Kuhn, nach einigen weiteren Top-Ten-Klassierungen im Radquer Weltcup, beim UCI Weltcup Val di Sole am 17.12. zum ersten Mal das Elite-Podest besteigen. Kuhn fand sich bei den misslichen äusseren Bedingungen gut zurecht und erkämpfte sich in extremes den dritten Schlussrang. Die Radquerschweiz jubelt laut – so ist dies der erste Weltcup-Podest-Platz für die Schweiz seit gut einem Jahrzehnt.
Im Jahr 2022 starteten unsere Fahrer zu Rennen auf der ganzen Welt. Gleich mehrfach gewannen sie für den VC Eschenbach auf nationalem und internationalem Terrain Medaillen und machten uns damit wohl zu einem der erfolgreichsten Veloclubs der Schweiz im vergangenen Jahr.
Aber nicht bei allen und zu jedem Zeitpunkt lief alles wie gewünscht. So haben wir bei den Hauptakteuren nachgefragt, wie sie auf ihr sportliches Jahr zurückblicken.
Lars Forster: «Mein sportliches Jahr war von Verletzungen geprägt. Aber mit dem 7. Rang beim Weltcup in Snowshoe sowie dem Resultat an der EM konnte ich das Jahr für mich so noch gut «abhaken». Ich schaue jedoch positiv ins neue Jahr, um einiges besser zu machen :)»
Tina Züger: «Buuuuh, meine Saison war ein ziemliches auf und ab. Einiges lief nicht so, wie ich es erwartet oder vorgestellt hatte. Mit dem 8. Rang an der WM konnte ich ein TopTen Resultat landen. Insgesamt würde ich sagen, dass ich in diesem Jahr viel lernte und auch gewachsen bin – besonders im mentalen Bereich.»
Kevin Kuhn: «Für mich war es sicher wieder ein gutes Jahr. Ich konnte wieder einen Schritt nach vorne machen. Mit dem Weltcup Podest und dem 5. Platz an der Europameisterschaft habe ich zwei grosse Resultate, mit denen ich sehr zufrieden bin.»
Nicole Koller: «Ich schaue auf eine durchzogene Saison zurück. Ich lernte jedoch viel über mich selber. Mit der Goldmedaille, welche ich beim Mannschaftszeitfahren gewann, kann ich auf einen tollen Erfolg zurückschauen.»
Dario Lillo: «Ich bin sehr zufrieden mit meinem 2022. Ich konnte einige schöne Erfolge, wie die beiden Weltcuppodeste oder den WM-Titel mit dem Team, feiern. Ein weiteres Highlight war die Teilnahme an der Tour de Romandie.»
Andri Frischknecht: «Die Saison startete sehr gut mit einem Sieg in Rickenbach und dem 8. Rang in Nove Mesto. Auch resultierten zwei Bronze-Medaillen an den Schweizermeisterschaften. Danach ging ich ins Höhentraining – leider lief es anschliessend nicht mehr so gut. Ende Saison war ich nochmals vorne dabei beim ÖKK und Profix mit einem dritten Rang. Grundsätzlich bin ich zufrieden!»
Jana Glaus: "Meine Saison fing mit einer Corona-Erkrankung an. So konnte es nur noch bessser werden. Ich freute mich über die MTB EM Selektion und den 4. Rang an der SM. Im Herbst wurde ich für die Radquer EM selektioniert und freute mich über ein tolles Ergebnis. Ich konnte im 2022 viel lernen und werde diese Erfahrungen mit ins neue Jahr nehmen."
Sandra Stöckli: "2022 war die erfolgreichste Saison meiner Karriere - bei jedem Rennstart schaffte ich im Ziel den Sprung aufs Podest. Ich bin aktuell die weltbeste Hand-Bikerin meiner Kategorie. Das macht mich unglaublich stolz. Meine Ziele fürs 2023? Ich will weiterhin ein Medaillengarant für die Schweiz sein."
Schaut man beim VC Eschenbach etwas genauer hin, ist sofort ersichtlich, dass neben dem Renn-Business noch ganz viel mehr im Gange ist. Was neben dem Rennplatz geschah, seht ihr in den nächsten Zeilen.
Vom 28. April bis am 29. September trafen sich jeden Donnerstag viele Kids und Leiter zum Kids-Biken. Oftmals waren die Teilnehmer mit intensiven Wetterbedingungen konfrontiert – so regnete es an mehreren Donnerstag-Abenden in Strömen. Gerade die Jüngsten liessen sich dadurch jedoch nicht abhalten, das Kids Biken zu besuchen. Durchschnittlich waren 66 Kinder in sieben Gruppen unterwegs. Hervorzuheben gilt, dass viele Kinder aus Eschenbach und nächster Umgebung teilnahmen. Mit viel Engagement wurde zudem fürs Familienforum Eschenbach ein Schnuppertraining angeboten. Der Familiengrillplausch führte die «Kids-Bike-Familie» in den Burgauwald. Der Regen verschonte auch den Saisonabschluss nicht. So verlegte man diesen wetterbedingt kurzerhand in die Turnhalle. Auch das Race-Training, welches jeweils am Dienstag in der Grynau startete, fand grossen Anklang bei den ambitionierten Nachwuchsfahrern.
Ein Highlight im Nachwuchskalender war das Kids-Bike-Camp in der Lenzerheide/Graubünden vom 18. – 23. Juli. 31 Kids und 10 Leiter machten während einer Woche die Trails im Bündnerland unsicher. Unterstützt vom Küchenpersonal, welches für das leibliche Wohl der Teilnehmenden sorgte.
Auch der Bike-Treff schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Treff begann die Saison am Dienstag, 26. April. Die Touren waren rege besucht und die Saison konnte unfallfrei absolviert werden. Eine grosse Beteiligung gibt’s zu bilanzieren. Highlight war die Tagestour im September. Der Schluss der Saison bot der gemütliche "Abschlusshöck" am 28. Oktober in den Räumen der Anlage Breiten.
Spektakulär war auch der diesjährige Leitertag. Am Samstag, 22. Oktober trafen sich 32 Kidsbike-, Biketreff-, Ressortleiter und OK-Mitglieder. Das Ziel war das Gravel Race in Bern, bei welchem man selbst fahren oder einfach «fänen» konnte. Die Fahrer konnten sich für eine 25 km oder 50 km Strecke entscheiden. Es wurde auf abwechslungsreichen Waldwegen, Singletrails, Strasse und Wiesenpartien gefahren. Besonders kam der VC Eschenbach Team-Spirit zum Vorschein. Ein rundum gelungener Leitertag, der den Teilnehmenden noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Etabliert im VC Eschenbach Clubkalender hat sich erfreulicherweise auch das Kids Polysport/ Wintertraining, welches dem Nachwuchs auch vor und nach der Saison die Möglichkeit zum Training bietet. Das Wintertraining, welches jeweils donnerstags von 18.00. bis 19.30 Uhr stattfindet, war im Jahr 2022 rege besucht. Durchschnittlich trainierten zwischen 40-50 Kinder und Jugendliche. Gesamthaft nahmen 57 verschiedene polysportbegeisterte Nachwuchsfahrer teil.
Wie man an diesen Zeilen sieht, können wir wiederum auf ein buntes und erfolgreiches Vereinsjahr zurückschauen. Im Jahresrückblick erwähnten wir nicht alle unsere Fahrerinnen und Fahrer oder Resultate. Dies hätte den Umfang gesprengt. Natürlich sind jedoch alle getätigten Leistungen mit grossem Respekt und Annerkennung zu betrachten. Allen Rennfahrern gratulieren wir herzlichen zu den grossartigen Leistungen. Es ist eine Freude euch zuzusehen, während ihr den Velo Club in der Schweiz und auf der ganzen Welt repräsentiert. Und unser Verein wäre nichts, wenn nicht ganz viele Leute sehr viel Engagement, Freizeit und Leidenschaft einbringen würden, um all die VC-Eschenbach-Momente zu ermöglichen. Vielen herzlichen Dank dafür!
Das Web-Team dokumentierte das Vereinsjahr mit 51 veröffentlichten Berichten. Hast du Lust, das Renngeschehen und Vereinsleben des VCE mit viel Herzblut und Leidenschaft zu dokumentieren und somit die VC Eschenbach Geschichte aktiv mitzuschreiben? Dann bist du beim Web-Team genau richtig! Melde dich doch gleich bei Rossner Larissa (larissa.rossner@vceschenbach.ch) Vorstandsmitglied Web & Medien.
Nun freuen wir uns auf ein ebenso spannendes und spektakuläres Veloclubjahr 2023 – das 124. der Vereinsgeschichte.
P.S: Rückblick zum Tourensport und den Clubmeisterschaften folgen demnächst.