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Lillo erneut auf dem Podest - Forster und Frischknecht mit Pech

Eine Woche nach dem Heimweltcup auf der Lenzerheide stand bereits der insgesamt sechste Weltcup im höherliegenden Fürstentum an. Dabei wurden nicht nur die dünnere Luft und die extrem steilen Anstiege zur Herausforderung, auch Temperaturen von bis zu 35 Grad verlangten den Athleten einiges ab.

MERCEDES-BENZ UCI MTB WORLD CUP - VALLNORD (ANDORRA)

Dario Lillo in den Top 5

Mit der Startnummer 6 startete Lillo in den sechsten Weltcup der Saison, wobei die U23 Herren fünf Runden zu absolvieren hatten. Lillo erwischte nach eigenen Aussagen einen guten Start, hielt sich aber zu Beginn des Rennens noch etwas zurück, da er vor allem in Anbetracht der Höhe nicht zu schnell starten wollte. Dadurch fiel er etwas zurück und verlor auch in den Abfahrten aufgrund der vielen Fahrer etwas Zeit. In den folgenden Runden konnte er konstant und häufig in Gruppen fahren, wodurch auch etwas Energie eingespart werden konnte. Diese Energie verhalf ihm dann, in der letzten Runde das Tempo zu verschärfen, wodurch er noch einige Fahrer überholen konnte. Lillo klassierte sich nach einer Renndauer von 1h 05min auf dem 5. Rang. Er durfte somit beim sechsten Weltcup bereits zum dritten Mal auf das Podest der besten Fünf steigen.

 

Gemischte Gefühle bei Züger

Tina Züger bestritt dieses Jahr zum ersten Mal den Weltcup in Vallnord. Die physisch sehr anspruchsvolle Strecke gefiel ihr sehr gut. Das Rennen beendete sie mit rund 5:40min Rückstand auf Platz 16. Diese Platzierung löst gemischte Gefühle aus. Einerseits kann sich Züger keinen Vorwurf machen, da sie alles Mögliche gegeben hat. Andererseits war es nicht ihr optimaler Tag und für eine bessere Platzierung hatte sie nicht genug Power in den Beinen.

 

Koller mit Rhythmus gegen die Hitze

Nach einem misslungenen Shorttrack am Freitagabend musste sich Koller am Sonntag in der vierten Startreihe aufstellen. Ihr Plan  für das Rennen über fünf Runden war nun ein anderer als zuvor beim Shorttrack am Freitag, bei welchem sie gegen Ende des Rennens von Bauchkrämpfen geplagt wurde und deshalb einiges an Tempo reduzieren musste. Ihr Ziel war es, sich am Start etwas zurückzuhalten, um nicht direkt zu überpacen, dann im Verlauf des Rennens den eigenen Rhythmus fahren und gegen Ende noch einige Plätze gut machen. Schlussendlich berichtete Koller, dies sei ihr auch gut gelungen. Sie konnte sich von einer Rangierung um Platz 35 noch nach vorne arbeiten und überquerte die Ziellienie als 27igste. Mit diesem Resultat ist sie eigentlich ziemlich happy.

 

Forster und Frischknecht mit Pech

Während Forster in der vierten Runde einen Platten einfuhr und dannach seinen Rhythmus nicht mehr optimal fand, erlitt Frischknecht auf der letzten Runde einen Sturz. Sowohl Forster als auch Frischknecht kostete dies einige Plätze. Forster klassierte sich schlussendlich auf dem 49. Rang und Frischknecht überquerte die Ziellinie als 36igster, ihn kostete der Sturz rund 9 Plätze.

 

Der Weltcup Circuit verschiebt sich nun für die nächsten zwei Rennen nach Nordamerika, wo in zwei Wochen der Weltcup in Snowshoe (USA) ansteht, gefolgt vom Rennen in Mount Saint Anne (CAN) eine Woche später. Für den finalen Weltcup wird dann wieder nach Europa gereist, dieser findet nach einer vierwöchigen Pause in Val die Sole (ITA) statt.

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