Schlammige Verhältnisse in Nove Mesto
Pidcock der Überflieger
Das Eliterennen der Männer dominierten zwei Cyclocrossspezialisten, der erst 21-jährige Brite Tom Pidcock und der Niederländer Matthieu van der Pool. Einzig der Schweizer Matthias Flückiger machte dem späteren Zweitplatzierten van der Pool das Leben in Runde vier schwer. Flückiger griff mehrmals an und konnte sich einmal sogar etwas absetzen. Der Schweizer büsste aber für seine Angriffe und musste van der Pool am Schluss ziehen lassen. Überflieger und Sieger von Nove Mesto ist Tom Pidcock. Flückiger komplettierte das Podest als Dritter. Nino Schurter musste sich mit Rang sieben zufriedengeben. Lars Forster wurde 28. und Marcel Guerrini 35. Andri Frischknecht fing sich bereits am Start einen Kettenriss ein und beendete das Rennen als 60.
Lillo mit starkem Auftritt
Im U23 Rennen gelang Dario Lillo ein sehr guter Start. «Ich konnte das Tempo während des ganzen Rennens hochhalten. Die Strecke verlangte einem aber alles ab und war bei diesen Bedingungen sehr hart», gibt Lillo im Ziel bekannt. Sein starker sechster Rang zeugt von einer hervorragenden Form. Andrin Gees bestritt seinen zweiten U23-Weltcup. «Mit der Startnummer 152 musste ich zuhinterst im Feld starten. Ich konnte aber stets Fahrer überholen und wurde am Schluss 63.», gibt ein zufriedener Gees im Ziel bekannt.
Koller wurde gute Elfte
Bei den Frauen zeigte die junge Französin Loana Lecomte einen Start-Ziel-Sieg. Haley Batten, die Siegerin im Short Race, wurde Zweite. Die Australierin Rebecca McConnell komplettierte das Podest als Dritte. Nicole Koller sicherte sich mit einem guten Resultat im Short Race einen Startplatz in der dritten Reihe. Koller kommentierte ihr Rennen wie folgt: «Ich kam am Start gut weg und befand mich schnell auf Zwischenrang 10. Ich war zuerst etwas überrascht, dass ich so weit vorne war. Nichts desto trotz fuhr ich ein konstantes Rennen. Leider reichte es am Schluss knapp nicht in die Top Ten.» Koller wurde Elfte und hat ihr Ziel «Top 15» erreicht. Im U23 Rennen der Frauen erwischte Tina Züger einen schlechten Start, weil die Fahrerin vor ihr nicht in das Pedal kam. So verlor sie einige Plätze und kämpfte sich erst langsam zurück. Ihre Beine wollten nicht so, wie sie. In der letzten Runde konnte sie aber nochmals aufdrehen und beendete das Rennen als 22.