, Bertschinger Manuela/ kk

Team Koller/Kuhn hüpfen sich in Poleposition und zum Sieg

Einer neuen Herausforderung in Zeiten von Corona stellten sich vom VC Eschenbach Lars Forster, Kevin Kuhn und Nicole Koller an der EKZ Cyclocross Challenge. In vier unterschiedlichen Disziplinen mit den Elementen Treppe, Sand und Wasser massen sich die Topathleten in Zweierteams.

EKZ Cyclocross Challenge - ein neues Format für die Radquercracks in Zeiten von Corona

Am Start standen vier Zweierteams immer bestehend aus einer Frau und einem Mann. Der U23-Radquer-Vizeweltmeister Kevin Kuhn bildete zusammen mit seiner Freundin Nicole Koller ein schlagfertiges Duo. Lars Forster, der amtierende Radquer-Schweizermeister, startete zusammen mit Sina Frei als Team Zürisee. Auf Familienpower setzte das Geschwister-Duo Timon und Noemi Rüegg. Auch mit dabei Lukas Flückiger und Zina Barhoumi, die als Berner Team das Starterfeld abrundeten.

Die Aufgabe in der ersten Stage bestand darin, im Kampf gegen die Zeit die Treppe hoch und wieder runter zu bewältigen. Die Herausforderung dabei war, dass der letzte Teil der Treppe hinauf zum Wendepunkt auf dem Velo absolviert werden musste. Wer das Gleichgewicht verlor und mit dem Fuss den Boden berührte, kassierte Strafsekunden. Kevin Kuhn demonstrierte seine technischen Fähigkeiten und gewann mit Partnerin Nicole Koller den ersten Wettkampf ganz knapp vor dem Team Zürisee mit Lars Forster und den Geschwistern Rüegg.

Spektakulär ging es in der zweiten Runde im Sand weiter. Nach kurzem Anlauf und einem Sprung über eine Rampe ging es darum, samt Fahrrad soweit wie möglich in den Sand zu fliegen. Kuhn erwies sich dabei als brillianten Flugtechniker und schaffte es mit einem riesigen Satz auf unglaubliche sechs Meter. Das war Tagesbestweite und bedeutete den zweiten Sieg in der zweiten Challenge für Koller/Kuhn. Die Geschwister Rüegg belegten den zweiten und Lars Forster zusammen mit Sina Frei den dritten Platz.
Zum ersten Mal geschlagen geben mussten sich Nicole Koller und Kevin Kuhn schliesslich bei der Stafette im Wassergraben im dritten Durchgang. Während das Führungsduo auf Platz drei landete, holten sich die Rüeggs den Sieg vor dem Team Zürisee.

Die Rangpunkte aus den ersten drei Durchgängen sorgte für die Startaufstellung in der letzten Challenge. In der vierten und letzten Stage mussten abwechslungsweise vier Runden auf einem radquertypischen, kurzen Parcour absolviert werden. Das Team, welches am Ende als Erste über die Zielline fuhr, gewann die erste EKZ Cyclocross Challenge sowie Ruhm und Ehre.

Während bei drei Teams zuerst der Mann startete, verfolgten Lars Forster und Sina Frei die umgekehrte Herangehensweise. Dadurch wurde dem Finallauf eine zusätzliche Spannung beschert, leider wurde der Mut nicht ganz belohnt, es reichte fürs Team Zürisee zum dritten Schlussrang. Kevin Kuhn und Nicole Koller konnten erfolgreich ihre Startposition verteidigen und feierten so den Sieg an der ersten EKZ Cyclocross Challenge vor den Geschwistern Timon und Noemi Rüegg.

Bericht über EKZ Cyclocross Challenge im SRF sportpanorama