, Joel Koller

Erster Weltcupsieg für Kuhn

20.10.2019 - Heute fand zum zweiten Mal der Radquer Weltcup in Bern statt. Die Strecke führte durch das Freibad Weyermannshaus und war sehr übersichtlich, so dass man die Fahrer mehrere Male sehen konnte. Der Boden war auf Grund der Witterung der letzten Tage sehr schlammig und rutschig, dies führte dazu, dass viele Aufstiege zu Fuss bewätligt werden mussten. Dario Lillo und Kevin Kuhn kamen mit diesen Bedingungen sehr gut zu Recht.

Radquer Weltcup Bern

Beachtliche Leistung von Dario Lillo
Mit dem Rennen der U19-Knaben startete um 10.00Uhr der Renntag. An der Startlinie stand Dario Lillo. Er erwischte einen guten Start und war von Anfang an vorne mit dabei. Am Ende der ersten Runde stürzte er und verlor dabei ein paar Plätze. Danach kämpfte er zusammen mit zwei Fahrern aus Belgien um den 5. Rang. Schlussendlich überquerte Lillo als bester Schweizer auf Rang 6 die Ziellinie, mit seiner Leistung ist er sehr zufrieden.

Kevin Kuhn brilliert in Bern mit erstem Weltcupsieg
Kuhn war am Start des U23 Männer Rennen, sein letztjähriger 6. Rang liess viel Hoffnung aufkommen für ein gutes Resultat. Dank einem hervorragenden Start übernahm Kuhn die Führung und hatte nach der ersten Runde einen kleinen Vorsprung. Der Speaker animierte die Zuschauer, Kuhn auf seiner Start-Ziel-Sieg-Fahrt anzufeuern, die Stimmung am Streckenrand stieg von Runde zu Runde. Er fuhr das ganze Rennen alleine und konnte seinen Vorsprung von 10 bis 20 Sekunden verwalten.
So fuhr Kuhn souverän zu seinem ersten Weltcupsieg. Diese Glanzleistung wurde noch durch den 3. Platz von Loris Rouiller abgerundet. Dies ist der erste Schweizer Sieg in der U23 Kategorie an einem Radquer-Weltcup, somit schrieb Kevin Kuhn ein Stück Schweizer Radquergeschichte.

Im Rennen der Frauen war keine Fahrerin des VC Eschenbach am Start. Beste Schweizerin war Noemie Rüegg auf dem 40. Rang.

Im Hauptrennen der Männer startete Marcel Wildhaber sehr gut ins Rennen und kämpfte in einer Verfolgergruppe um eine Top20 Platzierung. Leider konnte er dem hohen Tempo nicht standhalten und fiel bis zum Rennende auf Platz 29 zurück. Sein Fazit zum Rennen: "Mit der ersten Rennhälfte bin ich zufrieden, die Zweite war nicht mehr gut".

Am Samstag fand im Namen der EKZ-Cross Tour ein nationales Rennen statt. In der Amateuren/Masters Kategorie fuhren Simon Schnyder und René Wittweiler. Die beiden lieferten sich einen Zweikampf bis zum Ende. Schnyder platzierte sich auf Rang 17 und Wittweiler auf Rang 18. Wittweiler meinte: "Ab der 3. Runde kam ich richtig in Flow und konnte ein tolles Battle mit Simon austragen".
Thierry Gafner nahm am Gravel Ride über 50km teil. Er fuhr in der Kategorie der Lizenzierten gegen starke Elitefahrer und platzierte sich auf Rang 17. Im Rennen der nicht Lizenzierten fuhr Andreas Helbling auf Rang 49, Beat Zumstein auf Rang 64 und Fabian Hofstetter auf Rang 68.