, Karin Wildhaber

Querspektakel mal anders - zu Gast Mitten in der Grossstadt

08.04.2017 - Zum zweiten Mal fand heute das Urban Cyclo Cross in Zürich statt. Ein Rennen, welches für Spektakel und Abwechslung bei Fans und Fahrern sorgte.

Es ist etwas ganz besonders, das Urban Cyclo Cross in Zürich. Da sich die Radquerspezialisten sonst mit eisigen Temperaturen und verschneiten querfeldein Strecken auseinander setzen, hätte der heutige Renntag nicht gegensätzlicher sein können.

Bei Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen fand das Rennen auf dem Gelände rund um die Zürcher Josefswiese statt. Dabei gab es die Treppen des Viadukts, Kies- und Sandpassagen, viele enge Kurven und sogar einen „Wassergraben„ zu bezwingen.

Marcel Wildhaber gewinnt
Der Renntag startete für die Fahrer um 14.00. Beim ersten Durchlauf ging es darum, die Strecke möglichst schnell zu absolvieren und sich so für die Finalläufe zu qualifizieren. Die vier Fahrer des VC Eschenbachs, Marcel und Michael Wildhaber, sowie Andreas Helbling und Simon Schnyder meisterten diese erste Hürde souverän und qualifizierten sich für die Achtel Finals.

Von nun an fuhren immer sechs Fahrer gegeneinander, die ersten drei des Laufes sicherten sich den Platz für die nächste Runde. Für Andreas Helbling, der den dritten Rang in seinem Lauf nur um drei Sekunden verpasste, war hier Endstation.

Die anderen Drei qualifizierten sich für den Viertel Final. Hier endete dann jedoch auch der Renntag für Simon Schnyder. Marcel und Michael Wildhaber fuhren in dieser Runde in der gleichen Gruppe und sicherten sich die ersten zwei Ränge.

Nun standen die Halbfinalläufe an, wiederum starteten die beiden Cousins im selben Block. Marcel Wildhaber sicherte sich knapp hinter Simon Zahner den zweiten Rang und erkämpfte sich so den Einzug in den Final. Für Michael Wildhaber war hier jedoch Schluss, nachdem sein Start nicht optimal verlaufen war, musste er sich als Vierter geschlagen geben und durfte ins Geschehen im Finale nicht mehr eingreifen.

Marcel Wildhaber startete gut in den Finallauf, kam erneut, wie schon in allen Läufen zuvor, als Erster weg, verlor jedoch zwischenzeitlich einige Ränge und lag auf dem dritten Rang als es auf die zweite und letzte Runde ging.

Wildhaber brillierte in den technischen Passagen und konnte seine Gegner so entscheidend distanzieren. Auch auf der Zielpassage liess er es nicht mehr auf einen Sprint ankommen und sprintete als Erster über die Ziellinie. Zweiter wurde Simon Zahner, das Podest wurde mit dem dritten Rang von Nicola Rohrbach komplettiert.

Marcel Wildhaber glücklich im Ziel: “Ich bin selber etwas überrascht, dass es für den Sieg gereicht hat, ich bin jeweils sehr gut gestartet und konnte in den technischen Passagen punkten.“