, Rahel Mischler

Kuhn erneut unschlagbar

26.12.2019 – Am Stephanstag haben viele die Beine hochgelagert. Nicht so unsere Radquerfahrer vom VC Eschenbach. Es ging in die siebte Runde des Weltcups und zwar im belgischen Heusden – Zolder. Die trockene und schnelle Strecke sorgte für spannende Rennen. Hoch hinaus fuhr Kevin Kuhn, als Schnellster bei den U23 Herren.

Telnet UCI Cyclo-Cross Worldcup Heusden-Zolder

Weiterer Sieg für Kuhn
Kevin Kuhn erwischte einen guten Start. Seine Konkurrenten zeigten sich aber wenig kooperativ und übernahmen fast keine Führungsarbeit. Als er in Rennmitte von einem platten Reifen ausgebremst wurde, begann die Aufholjagd. Die Lücke konnte er aber schnell schliessen. «Mit dem Angriff wartete ich bis kurz vor dem Ziel, der mir erfolgreich gelang», so Kuhn. Den kleinen Vorsprung rettete er gekonnt ins Ziel und ist einmal mehr unschlagbar. Das Podest wurde vom Franzosen Antoine Benoist und dem Schweizer Loris Roullier komplettiert. Kuhns Resultat bedeute wohl, dass er auch im Gesamtweltcup zuoberst auf dem Treppchen stehen wird.

Im Rennen der Elite Herren war Marcel Wildhaber am Start. Er zeigte einen guten Start. In der zweiten Rennhälfte musste er aber einige Fahrer ziehen lassen. Wildhaber erreichte das Ziel als 33. Gewonnen hat der Dominator Mathieu van der Pool.

Lillo mit starkem Podestplatz
Dario Lillo war bei den Junioren am Start. «Vor dem Rennen war ich sehr nervös, weil ich wusste, dass es ein taktisches Rennen geben wird», erklärte der junge VCE-Fahrer. Die Nervosität legte sich aber schnell und er konnte sich in der ersten Runde gut positionieren. Das Rennen lief immer besser und er wusste, dass der Belgier Nys und er die stärksten Fahrer waren. An der Spitze gab es immer wieder Positionskämpfe. So waren in der letzten Runde acht Fahrer zusammen. Lillos Strategie: "Ich wollte als Zweiter auf die Zielgerade gehen, um den Sprint zu lancieren". Gesagt, getan. Jedoch hatte der Belgier genug Vorsprung und so wurde Lillo sehr guter Zweiter.

Für Tina Züger verlief das Rennen eher enttäuschend. Sie musste zuhinterst starten, wegen einer Änderung bei der Startaufstellung. So musste sie bei vielen Staus anstehen und wurde von etlichen Stürzen ausgebremst. Sie fuhr eine konstante Aufholjagd und wurde am Ende 51.